Treats for Banksy ist ein einstündiges vierteiliges Werk zeitgenössischer Musik mit dem Ziel die Grenzen verschiedener Musikstile wie Improvisierte, Neue Musik und Klangkunst auszuloten und zu überschreiten. Dabei erstreckt sich die Bandbreite von Melodie über Klang bis hin zum Geräusch. Zusätzlich werden elektronische Hilfsmittel eingesetzt und die technische Umsetzung ist so angelegt, dass dieses Musikstück in jedweder Umgebung aufgeführt werden kann.

Mit diesem Werk begibt sich die Gruppe pitching hole bewusst in die terra incognita und verbindet die Improvisation mit der Komposition. Dadurch werden musikalische Prozesse ermöglicht, die in einer rein improvisierten Musik schwer zu realisieren sind. Treats for Banksy steht für große formale Räume und ein Denken in langen Zeitabschnitten.

Gefördert durch den Musikfonds im Rahmen von Neustart Kultur mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Joachim Zoepf    Sopransaxophon, Bassklarinette, Elektronik
Michael Kolberg    Gitarre, Elektronik
Natalie Reineke    Klangregie, Streaming

2018 wurde pitching hole als „working band“ gegründet, um in regelmäßiger Probenarbeit eine unverwechselbare Ausdrucksweise zu schaffen. Eine große Bandbreite künstlerischer Erfahrung ermöglicht es den Akteuren im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation, eine Musik zu kreieren, die Grenzen von Klang, Geräusch und Melodie verwischt.

pitching holes Musik passt nicht in gängige Schubladen. Gepaart mit dem Risiko des besseren Scheiterns, gelingt es der Gruppe immer wieder, für Überraschungsmomente zu sorgen, die im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit eine Frische jenseits virtuoser Kabinettstückchen hervorzubringt.

technische Probe in der Black Box

DE | EN | Impressum | letzte Änderung 10. September 2021 | Hintergrundbild: Dirk Bogdanski